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Suchbegriff: Wirtschaftliche Indikatoren

Russlands Ölexportmuster verlagern sich nach Osten, da die chinesischen Käufe im Dezember um 23 % gestiegen sind, während die indischen Importe aufgrund von US-Zollandrohungen um 29 % zurückgegangen sind. Die LNG-Exporte nach Europa stiegen deutlich an, wobei Frankreich und Spanien ihre Käufe erhöhten, obwohl die EU-Gesetzgebung ein Ende der russischen LNG-Importe bis zum Jahresende vorschreibt. Insgesamt sanken die russischen Ölexport-Einnahmen um 12 %, während die LNG-Einnahmen um 13 % stiegen.
API-Präsident Mike Sommers warnte auf der Veranstaltung „State of American Energy“, dass die USA vor einem „Jahrzehnt der Nachfrage“ mit rapide steigendem Energiebedarf stehen. Er hob die Position Amerikas als weltweit führender Öl- und Erdgasproduzent mit einer Ölproduktion von über 13 Millionen Barrel pro Tag und als führender LNG-Exporteur hervor und kritisierte gleichzeitig den Zusammenbruch der Energieversorgung in Venezuela. Sommers betonte, dass die Infrastruktur die entscheidende Herausforderung sei, und führte den langwierigen Genehmigungsprozess für die Mountain Valley Pipeline als Beweis für ein defektes System an. Er forderte Washington auf, entweder die Energieentwicklung zu unterstützen oder sich aus der Blockade zurückzuziehen.
Die Preise für WTI- und Brent-Rohöl stiegen um über 2 % aufgrund geopolitischer Spannungen im Nahen Osten, insbesondere aufgrund der Proteste im Iran, sowie aufgrund politischer Unsicherheiten aus Washington, darunter Trumps Zollandrohungen und der Druck auf die Federal Reserve. Der Markt reagiert eher auf eine Reihe von Risiken als auf einen einzelnen Auslöser, wobei Händler eine Risikoprämie für mögliche Versorgungsunterbrechungen und wirtschaftspolitische Auswirkungen hinzufügen.
Der deutliche Anstieg der Rohöl-, Benzin- und Destillatvorräte übt Druck auf die Ölpreise aus. Laut API stiegen die Rohölvorräte um 5,27 Millionen Barrel, während die Benzin- und Destillatvorräte ebenfalls erheblich zunahmen. Gleichzeitig ging die US-Produktion leicht zurück und die SPR-Vorräte stiegen weiter an.
Der thailändische Wohnimmobilienmarkt befindet sich aufgrund zurückhaltender Kreditgeber, hoher privater Verschuldung und geringem Wirtschaftswachstum in einer anhaltenden Flaute. Während Luxusimmobilien wie der Porsche Design Tower in Bangkok weiterhin Interesse wecken, ist der Gesamtmarkt nach wie vor mit Überbeständen konfrontiert, was für Bauträger eine große Herausforderung darstellt. Der Artikel beleuchtet, wie die Verschuldungskrise der thailändischen Haushalte das ohnehin schon schwache Wirtschaftswachstum des Landes weiter bremst.
JPMorgan hat seine Prognose revidiert und geht nun davon aus, dass die US-Notenbank im Jahr 2026 keine Zinssenkungen vornehmen wird, sondern stattdessen im Jahr 2027 eine mögliche Zinserhöhung plant, was eine Veränderung ihrer wirtschaftlichen Einschätzung der Geldpolitik widerspiegelt.
Die EU hat neue Leitlinien vorgeschlagen, die es chinesischen Exporteuren von Elektrofahrzeugen ermöglichen, zusätzliche Zölle zu vermeiden, indem sie sich zu Mindestpreisen für in Europa verkaufte Fahrzeuge verpflichten. Das Angebot, das auch Investitionen in der EU und Exportbeschränkungen berücksichtigt, zielt darauf ab, die europäische Automobilindustrie vor unfairen chinesischen Subventionen zu schützen und gleichzeitig eine „sanfte Landung” zu ermöglichen. Sowohl die chinesischen Behörden als auch Wirtschaftsverbände haben den Vorschlag als konstruktiven Ansatz zur Lösung von Handelsstreitigkeiten im Rahmen der WTO-Regeln begrüßt.
Der Schweizer Aktienmarkt gab nach, wobei der SMI um 0,46 % auf 13.365 Punkte fiel, belastet durch den Kursrückgang von Sika um 9,5 % nach enttäuschenden Umsatzzahlen. Nur Logitech und UBS konnten unter den SMI-Aktien ein Plus verzeichnen. Die US-Märkte zeigten trotz Rekordhochs eine gemischte Performance, wobei die Inflationsdaten mit 2,7 % wie erwartet ausfielen und die Erwartungen bestärkten, dass die Fed die Zinsen unverändert lassen wird. Der Artikel behandelt zahlreiche Aktualisierungen der Kursziele von Analysten für Schweizer Aktien und diskutiert geopolitische Spannungen, die sich auf die Ölpreise und Devisenmärkte auswirken.
Die US-Bundesbankaufsichtsbehörden veröffentlichten den Bericht zum Shared National Credit Program 2025, der ein moderates Kreditrisiko bei großen syndizierten Bankkrediten aufzeigt. Der Anteil der nicht genehmigten Kredite sank von 9,1 % im Jahr 2024 auf 8,6 % der Gesamtzusagen, was in erster Linie auf das Wachstum neuer Zusagen und nicht auf eine verbesserte Kreditqualität zurückzuführen ist. Das Portfolio umfasste 6.857 Kreditnehmer mit Zusagen in Höhe von 6,9 Billionen US-Dollar, was einem Anstieg von 6 % gegenüber dem Vorjahr entspricht.
JPMorgan hat seine bisherige Prognose revidiert und erwartet nun, dass die US-Notenbank im dritten Quartal 2026 den Leitzins um einen Viertelprozentpunkt anheben wird, anstatt wie zuvor erwartet zu senken, da die Daten zum US-Arbeitsmarkt mit einer Arbeitslosenquote von 4,4 % und soliden Lohnzuwächsen robust ausfallen. Die geldpolitische Debatte wird durch Spannungen zwischen der Trump-Regierung und der Fed-Führung erschwert, wobei Powell mit strafrechtlichen Konsequenzen wegen der Kosten für die Renovierung des Hauptsitzes droht. Unterdessen erwägt Trump Kandidaten wie Rick Rieder von BlackRock als Nachfolger für Powell, dessen Amtszeit im Mai endet.

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